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Wissensmanagement in Projekten

Bausteine

Wissensmanagement ist eine Herausforderung, der Trend hin zur Wissensgesellschaft ist Realität. Es ist der Weg von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft und weiter zur Wissensgesellschaft. Zu den klassischen Faktoren der Produktion, Boden, Kapital und Arbeit, wird nun Wissen zu einem entscheidenden Faktor und „wird vielfach als vierter volkswirtschaftlicher Produktionsfaktor beschrieben. Nur auf Grundlage von Wissen können Innovationen entstehen und die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens entscheidet letztendlich über seine Wettbewerbsfähigkeit. Damit wird deutlich, wie bedeutsam der systematische Umgang mit dieser Ressource für Unternehmen ist. Ein systematischer Umgang mit Wissen wird als Wissensmanagement bezeichnet.“ (Mertins, Seidel, 2009, S. 1). Erfolg ist schon seit jeher mit Wissen verknüpft. Kulturen gingen unter, weil andere Völker ihnen durch höheres Wissen überlegen waren. Somit wurde im Laufe der Geschichte Wissen zur wichtigsten Ressource (vgl. Haun, 2002, S. 5 f.).

Der Begriff Wissen steht für alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die ein Mensch zur Lösung von Aufgaben und Problemen einsetzen kann. Wird über das Wissen einer Organisation gesprochen, kann der Begriff „organisationale Wissensbasis“ verwendet werden. Diese Wissensbasis setzt sich aus dem Wissen jedes einzelnen Angehörigen der Organisation sowie dem kollektiven Wissen zusammen. Ergänzt wird die Wissensbasis mit bereits gespeicherten Daten und weiteren Informationsquellen (vgl. Probst, Raub, Romhardt, 2012, S. 23 f.). Eine organisationale Wissensbasis lebt vom Wissen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn sie „setzt sich aus individuellem Wissen und organisationalem Wissen zusammen.

Die Wissensbasis eines Unternehmens umfasst darüber hinaus die Daten und Informationen, auf die individuelles und organisationales Wissen aufbaut“ (wirtschaftslexikon24.com), daher ist sie regelmäßigen Veränderungen unterworfen. Je nach Größe einer Organisation führen personelle Neuzugänge und Abgänge zu unterschiedlichen Veränderungen der Wissensbasis. Durch organisationales Lernen kann die organisationale Wissensbasis gelenkt werden.

Organisationales Lernen hat die Erhöhung der Handlungs- und Problemlösungskompetenzen zum Ziel. Für Organisationen sind lenkbare Lernprozesse von Interesse, damit Wissen in einem Unternehmen beziehungsweise in einer Behörde durch Prozesse gezielt beeinflusst werden kann. Organisationales Lernen verändert die Wissensbasis. Hochqualifizierte Wissensmanagerinnen und -manager leisten einen wichtigen Beitrag zur Absicherung der Unternehmensziele.

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