Richtig agieren, statt reagieren

Risikomanagement ist in Projekten ein wichtiger Teil, leider wird es von vielen Projektleitern vernachlässiget. Um ein Projekt erfolgreich steuern zu können benötigt es ein proaktives Risikomanagement, dies bedeutet Risiken, aber auch Chancen zu erkennen und erzeugt damit einen Mehrwert für das Projekt an sich und den Projektauftraggeber. Wie das geht lesen Sie hier.

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Ziel dieser Masterarbeit ist die Erarbeitung von Grundlagenwissen zur Wissensvermittlung in großen Organisationen wie der Polizei. Erkenntnisse können sowohl zur Weiterentwicklung des E-Learnings „Einsatz Demenz“ verwendet werden als auch als Grundlage zur Evaluierung weiterer E-learning Programme. Diese Arbeit liefert wichtige Einblicke in die Netzwerkbildung von „Einsatz Demenz“ als Weiterbildungsmaßnahme. 46.8 Millionen Menschen sind derzeit von Demenz betroffen und diese Zahl wird sich alle 20 Jahre verdoppeln (Alzheimer’s Disease International, 2015). Aufgrund dieser Entwicklung besteht dringender Handlungsbedarf auf allen gesellschaftlichen Ebenen. (WHO, 2012). Weltweit haben Länder (z.B. England, Frankreich, Schottland, Australien (Alzheimer Europe, 2013) nationale Pläne initiiert. Auch Österreich hat 2015 eine Demenzstrategie „Gut leben mit Demenz“ erarbeitet.

Diese bildet einen Rahmen von partizipativ und konsensuell erarbeiteten Wirkungszielen, deren Erreichen die Lebenssituation von Menschen mit Demenz verbessern soll (Juraszovich, Sax, Rappold, Pfabigan, & Stewig, 2015). Die wichtigsten Ziele der meisten Demenzstrategien sind die Früherkennung und die Re-Integration von Personen mit Demenz in die Gesellschaft. Studien konnten zeigen, dass die Früherkennung der Krankheit wesentlich zur Verhinderung einer frühzeitigen Institutionalisierung von Menschen mit Demenz beiträgt. (Koch&Iliffe, 2010; Mittelman, Ferris, Shulman, Steinberg, & Levin, 1996). Früherkennung hilft betroffenen Menschen, die Krankheit in ihr Leben zu integrieren, Zugang zu Behandlungen frühzeitig zu erhalten, Krisen zu verhindern und eine voraussichtige Pflege-Planung zu betreiben (Alzheimer’s Disease International, 2011; Vernooij-Dassen, Persoon, & Felling, 1996). Die Ent-Stigmatisierung des Krankheitsbildes spielt in der Erreichung der Ziele eine zentrale Rolle (Alzheimer’s Disease International, 2012; Vernooij-Dassen u. a., 2005). Mangelndes Wissen über das Wesen dementieller Erkrankungen und die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz trägt wesentlich zur Stigmatisierung dieser Menschengruppe bei. Verschiedene Berufsgruppen des öffentlichen Raumes sollen aus diesem Grund geschult und unterstützt werden, dieses Verständnis zu entwickeln. PolizistInnen sind wichtige Vertreter dieser Berufsgruppen des öffentlichen Raumes, da sie für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen in Krisensituationen oft der erste Ansprechpartner sind. In unserer praktischen Arbeit im Rahmen der Demenzservicestellen der MAS Alzheimerhilfe (Auer et al, 2015) sind wir immer wieder mit Berührungspunkten zwischen PolizistInnen und Menschen mit Demenz und deren Angehörigen konfrontiert.

Menschen mit Demenz sind in Krisensituationen auf Unterstützung angewiesen und Angehörige brauchen dringend Verständnis. Polizisten als erste Ansprechpersonen werden immer häufiger vor die Aufgabe gestellt, Situationen zu entschärfen. Wissen über die Krankheit und Möglichkeiten der Problemlösung sollten aus diesem Grund essentieller Bestandteil des Reaktionsrepertoires eines Polizisten sein. Das Wissen und die Kommunikations-Kompetenz eines Polizisten entscheiden oft über den Ausgang einer Krisensituation und die Zukunft einer Person mit Demenz.

Der Umgang mit Personen mit Demenz bildet nur einen kleinen Teil des Aufgabenbereiches der Exekutive – trotz gesamt-gesellschaftlicher Wichtigkeit. Aus diesem Grund sollten ein Handlungsleitfaden und ein bewusstseinsbildendes Tool für verschiedene Situationen auch kontinuierlich, nachhaltig und unkompliziert zur Verfügung stehen, wenn es akut gebraucht wird. Die Maßnahme sollte leicht verständlich, zielgruppengerichtet konstruiert und leicht in den Alltag einbaubar, sowie ansprechend und kurzweilig gestaltet sein. „Einsatz Demenz“ vermittelt ein wertschätzendes Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und bietet Hilfestellungen in Alltags- und Krisensituationen (Auer, Kienberger, Viereckl, Linsmayer, Etzelstorfer, & Span, 2014)

Mein Conclusio zum PWM Konzept

In meinem Studium „Angewandtes Wissensmanagement“ erhielt ich die Aufgabe ein PWM Konzept zu erstellen. Die Aufgabe war nicht einfach umzusetzen, aber ich habe dadurch viel gelernt und mir viele Gedanken gemacht. Auch passte die Aufgabe gut zum Jahreswechsel. Jahreswechsel bedeutet sich an das vergangene Jahr zu erinnern. Was waren die Höhen und Tiefen, die schönen Momente und Erlebnisse. Aus dieser Vergesslichkeit heraus und motiviert durch diese Aufgabe, wurde die Idee geboren, jeden Tag mit zwei Fotos festzuhalten.

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Der Risikomanager

Der Risikomanager muss die internen und externen Einflussfaktoren auf die Organisation erkennen um  die Umfeldanalyse und Organisationsanalyse erstellen zu können.  Durch den Auftrag der obersten Leitung führt er das Risikomanagement-System in die Organisation ein und findet die richtigen Methoden zur Risikoidentifikation, Risikoanalyse, Risikobewertung und Risikobewältigung. Dabei integriert der Risikomanager den Risikomanagement-Prozess in das vorhandene Managementsystem.

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